DE PL
Jerzy Woźniak, Jahrgang 1969. Absolvent der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Katholischen Universität Lublin und der Fakultät der Akademia Podlaska. Graduiertenstudium an der Historischen Fakultät der humanistischen Akademie „Aleksandr Gieystor“. Als Jugendlicher war er von 1968 bis 1989 in de Strukturen der demokratischen Opposition aktiv. Mehr als Zwanzig Jahre arbeitete er bei der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“ in Warschau. Er war beteiligt bei der Durchführung von Programmen und Projekten, die u.a. von der Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V, Dokumentationszentrum NS- Zwangsarbeit Berlin –Schöneweide, Gedenkstätte KZ Osthofen sowie vieler anderer Institutionen in Deutschland, Österreich und Litauen. Autor des Vorworts für das Buch „Berlin. Erinnerungen von Polen an ihre Zwangsarbeit in der Hauptstadt des 3. Reiches 1939 – 1945. Ausgezeichnet mit dem Bundesabzeichen des Verbands der ehemaligen polnischen politischen Häftlinge in NS-Gefängnissen und Konzentrationslagern für seine Unterstützung und sein Engagement zugunsten der Opfer des Krieges. In lokalen und landesweiten Medien veröffentlichte er Arbeiten zur nationalen und regionalen Geschichte Polens, u.a. „Józef Piłsudskis Wege durch die Gefängnisse” (Zeitschrift Ursus 2006/18), „Ich trug Schaftstiefel” (Tygodnik Powszechny 2003/11), „Rembertów im Mai 1926” (Zeitschrift der Warszawskiej Wspólnoty Samorządowej 2014/1). Jerzy Woźniak ist begeisterter Anhänger der Idee einer deutsch-polnischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Schaffung gemeinsamer europäischer Grundlagen sowie der Anerkennung kultureller und nationaler Besonderheiten.